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Die richtige Hautreinigung

Hautreinigung kann oft ein heikles Thema sein. Einerseits soll die Haut porentief gereinigt werden, andererseits sollen die Reinigungsmittel aber nicht zu scharf sein, um der Haut keinen Schaden zuzufügen. Es ist deshalb ratsam, einen guten Hautreinigungsplan aufzustellen und ihn zu befolgen.

Einmal am Tag, möglichst abends sollte die Haut gründlich gereinigt werden. Hierbei ist zu bedenken, dass lange nicht alles, was sich im Laufe des Tages auf unserer Haut ansammelt, wasserlöslich ist. Ölhaltige Make-up Reste müssen entfernt werden, ebenso wie Schweiß und Hautabsonderungen, wie überflüssige Talgproduktion. Aber auch von kleinen Hautschüppchen oder Resten von Verbandsmaterial sollte die Haut abends gereinigt werden. Das Problem besteht grundsätzlich darin, dass jeder Reiniger, der in der Lage ist, diese Aufgaben zu erfüllen, auch den schützenden Film unserer Haut angreift. Der Ph-Wert, der normalerweise zum Schutz der Haut bei 5.5 liegt, sinkt nach einer gründlichen Reinigung auf null ab. Das bedeutet, dass es besonders bei empfindlichen Haupttypen oft Stunden dauert, bis sich die Haut wieder regeneriert und auch die natürlich nachfeuchtenden Substanzen, die der Haut eigen sind, wieder aufbauen kann. Aus diesem Grunde sollte ein Reiniger von hoher Qualität gewählt werden und mit dem Hauttyp übereinstimmen.

Obschon es wichtig ist, die Haut einmal am Tag gründlich zu reinigen, sollte man auch beachten, dass zu viel Waschen genauso schädlich sein kann, wie ein Mangel an Hygiene. Wer mehrmals täglich mit Hautreinigern duscht, zerstört dabei die Hautflora und lässt ihr kaum eine Chance, sich selbst wieder zu regenerieren. Die Folgen sind trockene Haut, die schneller altert sowie eine höhere Anfälligkeit für Hautkrankheiten. Haut- oder Gesichtsfalten glätten ist zwar möglich, kann aber auch verhindert werden. Daher ist es wichtig, den Ph-Wert der Haut und die Hautflora nach Möglichkeit auch bei der Reinigung immer zu erhalten.

In der Medienwerbung werden viele Produkte zur Hautreinigung angeboten und auch in Geschäften finden wir ein Überangebot an Seifen, Flüssigseifen und anderen Hautreinigern. Somit braucht man einige Richtlinien, um das richtige Hautreinigungsprodukt zu finden.
Wichtig ist dazu natürlich, dass man vor dem Kauf die Inhaltsstoffe der einzelnen Produkte erforscht. Viele kosmetische Produkte enthalten Parabene als Konservierungsstoff. Von diesen Mitteln ist unbedingt abzuraten. Parabene sind in den letzten Jahren immer wieder mit Brustkrebs in Verbindung gebracht worden, und obwohl dies von der Kosmetikindustrie abgestritten wird, liegen doch keine Beweise für das Gegenteil vor. Also sollte man in diesem Sinne Vorsorge treffen und es generell ablehnen, parabenhaltige Produkte zu nutzen.

Die modernen Flüssigseifen können nach dem Duschen oft Hautrötungen und Juckreiz hervorrufen. Das ist dann der eindeutige Beweis dafür, dass das Reinigungsmittel zu aggressiv ist und gewechselt werden sollte. Zuckertenside bilden eine gute Grundlage für Reinigungsgels. Sie reduzieren das Auswaschen der Hautflora auf ein Minimum. Sie wirken weder nachfettend noch schäumend, was sie besonders für fettige Hauttypen ideal macht.

Leidet man unter trockener oder roter und schuppender Haut, ist es geraten, bei der Reinigung völlig auf Tenside zu verzichten. Besonders im Gesichtsbereich kann man hier eine Reinigungsmilch anwenden, die auch ohne Wasser angewendet werden kann. Auf diese Weise kann vermieden werden, das die hauteigenen Fette bei der Reinigung verloren gehen.

 

Beste Grüße

Thomas

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