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Körperhaltung – Körpersprache

Tipps für den souveränen Auftritt

Bauch rein! Brust raus! Schultern zurück!

Das haben wir schon als Kinder von unseren Eltern mit auf den Weg bekommen – deren Hauptsorge galt freilich möglichen Fehlstellungen der Wirbelsäule. Doch nicht nur für die Gesundheit und Wohlbefinden ist eine aufrechte Körperhaltung von großer Bedeutung. Auch, wie wir auf unsere Mitmenschen wirken, wird von unserer Körpersprache entschieden beeinflusst. Um herauszufinden, wie man den eigenen Körper ausdrucksstark einsetzen kann, hier die besten Tipps und Tricks für einen souveränen Auftritt!

Körpersprache benutzen und verstehen wir ganz intuitiv und unbewusst. Aus diesen Grund schenken wir ihr auch großen Glauben: Jemand kann verbal noch so sehr überzeugen – wenn seine Körperhaltung nicht stimmig ist, bleibt er unglaubwürdig. Umgekehrt ist es möglich, dass Menschen uns für sich und ihre Ziele einnehmen, ohne überhaupt ein Wort gesagt zu haben – nur durch ihr gewinnendes Auftreten. Das wollen wir auch!

Selbstbewusst und attraktiv!

Der Rücken ist gerade, der Po etwas angespannt, die Brust leicht nach vorne gereckt, der Kopf sitzt aufrecht auf den unverkrampft zurückgezogenen Schultern. Wer so durchs Leben geht, zieht Blicke auf sich und wird von seiner Umwelt als selbstbewusst, attraktiv, offen, sympathisch und kompetent wahrgenommen.

Auch Mimik und Gestik sind für diesen Eindruck wichtig: Ein Lächeln auf den Lippen und strahlende Augen machen attraktiv. Gleicht man die eigene Körperhaltung im Gespräch immer wieder der des Gegenübers an, drückt man Sympathie und Zuneigung aus. Aufrichtigkeit und menschliche Wärme bringt man mit Bewegungen, die vom Körper weg führen, zum Ausdruck. Ein Zeichen für Zustimmung und Einigkeit ist es, sich zufrieden durchs Haar zu streichen.

Ein gutes Standing – auch im Sitzen!

Auch im Sitzen sollte man sich um eine aufrechte Haltung bemühen, um auf Kollegen und Kunden eine positive Ausstrahlung zu haben. Nicht auf der Stuhlkante sitzen, sondern die ganze Sitzfläche einnehmen, die Unterarme bis zum Ellenbogen auf den Tisch auflegen und nicht den Ellenbogen abstützen – das vermittelt im Gespräch Kompetenz.

Sitzt man bei einer Unterhaltung jemanden mit überschlagenen Beinen gegenüber, lohnt es sich, auf die Fußspitzen zu achten: Zeigen sie in die gleiche Richtung, demonstriert das Zuneigung, in die gegengesetzte Distanz.

Wichtig ist das Zusammenspiel von Körperhaltung, Gesichtsausdruck und Gestik. Eine Komponente allein reicht nicht aus, um zu überzeugen: So verfehlt es jedes noch so strahlendes Lächeln seine offene und gewinnende Wirkung, wenn über der Brust verschränkte Arme Verschlossenheit und Enttäuschung signalisieren.

Eine ausdrucksstarke Haltung muss jeder Mensch erst lernen – sie ist nicht angeboren. Am besten fängt man damit an, das Bewusstsein für die eigenen Bewegungen zu schärfen, seine Mitmenschen genauer zu beobachten – oder eben auch im Kino mal ganz genau hinzuschauen, wie die Schauspieler auf der Leinwand Stimmungen zum Ausdruck bringen!

 

Beste Grüße

Thomas

 

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