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Was ist Facelifting – Gesichtsstraffung ?

Was ist Facelifting, diese Frage werde ich heut mal beantworten. Einige werden jetzt gleich meinen, dass weiß doch jeder, ja, vielleicht schon. Was aber steckt genau dahinter und welche Gefahren oder Risiken muss man in Kauf nehmen?
Gibt es  eine Alternative zur Schönheitsoperationperation, die auch was bringt?
Und natürlich die wichtigste Frage. Was kostet so eine Gesichtsstraffung, ein Facelifting?

Facelifting steht für einen Eingriff zur Gesichtsstraffung in der plastischen Chirurgie, ein Facelifting als medizinischer Eingriff aus der ästhetischen plastischen Chirurgie.
Gesichtsstraffung oder Facelifting bezeichnet den Eingriff der ästhetischen Schönheitsoperation im Gesicht eines Menschen. Ziel einer solchen Operation ist, die Gesichtshaut und das unter ihr liegende Gewebe zu straffen und ihm eine größere Spannung zu geben. In den meisten Fällen wird diese OP gemacht, um das Gesicht des Patienten zu verjüngen. Gesichtsstraffung wird verschieden praktiziert. Anfang des 20. Jahrhunderts erfolgte wohl das erste dokumentierte Facelifting. Aufzeichnungen aus alten Kulturen von Ägypten belegen, dass sie bereits kosmetische Operationen durchgeführt haben. Ein Facelifting zählt in der heutigen Zeit zum erweiterten Angebot von Operateuren mit Spezialisierung auf Ästhetik.
Viele Facharztgruppen nehmen sich in Deutschland dieser Operationsform an und erweitern somit die Erscheinung  ihrer Tätigkeit. So operieren sowohl plastische Chirurgen, HNO-Ärzte, Augenärzte, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, Dermatologen und auch weitere Fachärzte auf diesem Gebiet. Das Problem bei der Wahl den Arzt des Vertrauens zu finden, ein Facelift und andere Operationen der ästhetischen Medizin betreffend, ist und bleibt eine breit angelegte fehlende Ausbildung während der Facharztausbildung. Den Arzt, der durch den Abschluss des Facharzttitels alle Schönheitsoperationen beherrscht, den gibt es nicht. Die Weiterbildungsrichtlinien der einzelnen Fachärzte verlangen (sogar die zum Plastischen und Ästhetischen Chirurgen) keine eindringliche Durchführung von Facelifts. Diese Operationen stehen also so nicht unmissverständlich im OP-Katalog, in dem die für den Facharzttitel verbindlich zu beherrschenden Eingriffe dokumentiert stehen. Die Entwicklung vom Können auf diesem Gebiet ist damit hauptsächlich dem Eigenengagement des ausführenden Arztes zu verdanken.

Das Problem für den interessierten Patienten besteht also vor allem darin, dass jeder Arzt das operieren darf, was er sich zumutet und außerdem ist der der Titel „Schönheitschirurg“ nicht geschützt. Daher gibt es von den einzelnen Fachgesellschaften ganz unterschiedliche Patientenratgeber mit dem Ziel, dem Patienten Sicherheit bei der Arztwahl zu geben. In Deutschland ist hier ein richtiger Kampf der einzelnen Fachgesellschaften gegeneinander geworden, was aktuell in noch keiner, für den Patienten, zufriedenstellenden Weise gelöst werden konnte.

Bei einer Gesichtsstraffung wird mit dem Ziel, schlaffe Gesichtsstrukturen  wieder anzuheben, über einen Schnitt in der Haut, der Weg zum Unterhautgewebe gefunden. In dieser Gewebsschicht wird die Haut von der Unterlage vorsichtig gelöst. Dieser Schritt ist bei fast allen Formen des Facelifts prinzipiell gleich. Das Ausmaß einer solchen Präparation und die Länge des Hautschnittes variiert jedoch stark und hängt von den lokalen Problemzonen und den Erfahrungen des Operateurs mit den verschiedenen OP-Methoden ab.

Die neben im Rahmen einer jeglichen Operation möglicherweise auftretenden Komplikationen sind auch bei der Operation eines Gesichtes zu erwähnen. Hier ist generell die Schwellung, Bluterguss, Infektion und Wundheilungsstörung mit verlängerter Abheilphase und ggf. unschöner Narbenbildung zu nennen. Letztere ist vor allem durch sorgfältige Schnittführung, spannungsfreie Adaptation der Wundränder und sterile Kautelen zu begünstigen. Bei bekannter Neigung zur hypertrophen Narbenbildung oder gar zu Keloiden ist eine postoperative lokale Nachbehandlung mit Narbensalbe in der Regel ein akzeptiertes Vorgehen. Spezifische Risiken der Gesichtschirurgie bestehen vor allem in der Ausbildung von Asymmetrien. Da jedes Gesicht in gewissem Masse Asymmetrien aufweist, können sich diese nach einem Eingriff ausgeglichen oder gar betont darstellen. Die Sorgfältigkeit der Durchführung und Erfahrungen des Operateurs sind wesentlich zum Vermeiden dieses Aspektes.

Die Kosten einer Gesichtsstraffung

Die Kosten für ein Facelifting werden nicht von der Krankenkasse übernommen, der Patient muss dafür selbst aufkommen. Somit wird er zum Kunden und die Schönheitsoperation zur Dienstleistung. In der Regel belaufen sie sich aber zwischen 2.500,- und 4.000,- Euro.

Der Wunsch nach einer Gesichtsstraffung, Facelifting oder einer anderen Schönheitsoperation übersteigt die 10 Millionengrenze, zumindest in Deutschland. Jährlich werden etwa 400.000 Eingriffe dieser Art in Deutschland durchgeführt. Der „Rest“ kann es sich  leider nicht leisten, auch wenn der Wunsch noch so groß ist.
Trotzdem sollte sich jeder erst mal „gut“ beraten lassen oder nach einer wirklich operationsfreien Alternative umsehen. Das es Diese gibt, dürfte ja kein Geheimnis mehr sein.

Also, was ist Facelifting ? Eine tolle Sache niemandem sein Alter verraten zu müssen. Aber es ist immer noch Vorsicht geboten, da sich ja die „Weiskittel“ manchmal mehr zutrauen als wir wollen. Dann ist es manchmal auch zu spät.

In diesem Sinne: Nicht immer gleich das Messer schleifen. Bleibt narbenfei.

Thomas

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